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So arbeiten wir

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Sicherheit rund um die Uhr

Wie sieht die konkrete Arbeit unseres GFO Palliativ-Care Teams SAPV Bensberg aus, wie treten wir in Kontakt mit Patient:innen und Angehörigen und wie sind die Abläufe. Wir erläutern Ihnen dies am nachfolgenden (anonymisierten) konkreten Fallbeispiel:

Rudolf Carstensen* (*Name geändert) war schwer an Krebs erkrankt. Die ihm verbliebende Lebenszeit wollte er nicht im Krankenhaus verbringen. Da war er sich mit seiner Familie einig. Mit ihr wollte er die letzten Wochen zusammen sein. Dabei hat das Palliativ-Care Team Bensberg maßgeblich geholfen.

Für Rudolf Carstensen stand die Entlassung aus dem Krankenhaus an. Damit der reibungslose Übergang nach Hause und zum SAPV-Team klappt, gibt es im Vorfeld einiges zu organisieren, berichtet Anne-Kathrin Müller, die Pflegerische Leiterin des Palliativ-Care Teams SAPV Bensberg der GFO Kliniken Rhein-Berg in Bergisch Gladbach. Es ist am Standort Vinzenz Pallotti Hospital angesiedelt und für den rheinisch-bergischen Kreis zuständig.

Das beginnt damit, dass in der Regel der Haus- oder Facharzt, der Sozialdienst oder das Entlassmanagement des Krankenhaus den Kontakt zum SAPV-Team aufnimmt. Das war auch bei Rudolf Carstensen so. Patient:innen wie Angehörige befinden sich dabei in einer sehr belastenden Situation. Das SAPV-Team kümmert sich daher im Zusammenspiel mit allen Beteiligten um alles Notwendige.

Menschen und Umfeld kennen lernen

Rudolf Carstensen wurde an einem Montag aus dem Krankenhaus entlassen, schon am Dienstag darauf waren ein examinierte Pflegekraft und eine Ärztin des SAPV-Teams bei Carstensens zuhause. „Wir sprechen im Vorfeld den Termin mit den Patienten und den Angehörigen genau ab“, sagt Anne-Kathrin Müller, „Wir kommen dann in der Regel am Tag nach der Krankenhausentlassung. Denn an dem Tag selbst ist das für die Patienten und Angehörigen oft viel zu anstrengend. Sie sind aufgeregt, die Entlassung – häufig nach einem langen Klinikaufenthalt – ist mit großem Aufwand verbunden, und es sind viele Emotionen im Spiel.“

Wenn sich Patient:innen und Angehörige eine palliative Versorgung zuhause wünschen, sprechen Palliativ-Care Team und Krankenhaus im Voraus die notwendigen Schritte ab. Im Falle von Rudolf Carstens waren dies vor allem die Behandlung der Tumorwunde, Verbandswechsel, Medikamente und Schmerzlinderung.

„Beim ersten Besuch“, erklärt Anne-Kathrin Müller, „lernen wir die Menschen und ihre Lebenssituation persönlich kennen. Wir erfahren wichtiges zum familiären Umfeld, z.B: Gibt es Angehörige, die pflegen oder unterstützen, kommt zusätzlich einen Pflegedienst, was sind konkret die gesundheitlichen Probleme, wie weit ist die Erkrankung fortgeschritten?“

Rund um die Uhr erreichbar

Dabei geht das Team mit größter Sensibilität vor, denn die SAPV-Mitarbeitenden kommen in intime familiäre Situationen hinein.

„Wir sind die Gäste bei den Menschen zuhause, wir müssen uns auf die häusliche Situation einlassen“, betont Anne-Kathrin Müller.

Die Zahl der Besuche bei den Patient:innen ist sehr unterschiedlich und hängt ganz von der individuellen Situation ab. Das kann einmal in der Woche, aber auch mehrfach am Tag sein. Dabei ist das SAPV-Team rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Wie bei Rudolf Carstensen, als die Wunde blutete, Schmerzen zunahmen oder eine Notfallsituation eintrat.